Hinter der Maske verbirgt sich die Wahrheit


Grundrechte sind auf den Kerngedanken der Aufklärung zurückzuführen und verdichten sich in der UN-Charta der Menschenrechte. Um Ursprung und Sinn der Grundrechte zu erfassen, ist es wichtig, sich ins Bewusstsein zu rufen, was Aufklärung überhaupt bedeutet: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahl­spruch der Aufklärung.“ Soweit Kant 1784 in „Was ist Aufklärung?“. Glaubensätze ebenso wie Expertenmeinungen sind keine letztgültigen Referenzen für einen aufge­klärten Menschen. Wonach wird der Experte gefragt? Was ist seine tatsächliche Expertise? Welche Prämissen liegen den ach so exakt berechneten Prognosen und Annahmen zugrunde? Denn die Möglichkeit, etwas „exakt“ durchrechnen zu können (Pandemie ~ Exponentialfunktion), muss nicht bezweifelt werden, sondern die Prämissen, auf denen solche Annahmen beruhen und die Transparenz der Ziele, die mit Maßnahmen verfolgt werden – all das ist nicht naturgegeben und so können auch die Naturwissenschaften niemals „letztinstanzliche“ Aussagen treffen. Die Natur kennt kein wofür und wozu, was in jedem Entscheidungsprozess aber eben der „Knackpunkt“ ist – cui bono? Und was ist mit jenen, denen durch eine Maßnahme Gutes getan werden soll: ist es für diese über-haupt ein erstrebenswertes bonum? Insbesondere wenn Menschen am Ende ihres Lebens, gar schon im Sterbeprozess – wenn es um Vollkommenheit geht – das Heil ihrer Seele verwehrt wird, um einen sich verabschiedenden Körper zu „retten“ – also dem Phänomen Leben mit Perfektion begegnet wird. Auch wenn wir uns an vorläufige Regelungen halten, ist entscheidend, dass die Denkprozesse auf der Höhe ihrer Möglichkeiten weiterlaufen und sich neben dem Kontaktverbot nicht auch gleich noch ein Denkverbot mit einschleicht. Eine solche Tendenz ist derzeit unverkennbar. Die in unserem Grundgesetz verfassten Grundreche sind maßgeblich aus dem Gedanken der Aufklä­rung hervorgegangen und sind nun wiederum Garanten dafür, dass wir jederzeit frei denken und uns ohne Sanktionen befürchten zu müssen, demgemäß äußern „dürfen“. Dr Love





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