Themen Aufbau-Workshop:
(Schwerpunkt: Präsenz & Begegnung/Partnerarbeit)

 

10–10.30 Einführung

10.30–11.30 Präsenz & DURCH-BLICK

11.30-12.30  Präsenz & ENERGIE-ATMUNG

12.30–13.30 Einfühlende HANDLUNGSPRÄSENZ:
                     Energievolles Mit- und Gegenbewegen

 

14.30–16.00 Präsenz in BEGEGNUNG & GRENZERFAHRUNG

16.00–17.00 Dynamische BEWEGUNGSMEDITATION

17.00–18.00 KÖRPER-EINFÜHLUNG & LOSLASSEN

Themen Basis-Workshop:

(Schwerpunkt: Selbstverortung & Energiedynamik)

 

10–10.30 Einführung

10.30–12 STAND & Erdung

12.30–14 HALTUNG & Aufrichtung

15–16.30 SCHWINGUNG & Body-Vibration

17–18.30 BEWEGUNG: Freilassen aus dem Ursprung

Bewusstsein – Körperpräsenz – Haltung

Tiefenwirksame Übungsreihen aus Verteidigungs- und Bewegungskunst – offen für alle

Körperpräsenz®

Bewegung verstehen – Bewegtsein

 

 

 

Termine und Kosten auf Anfrage.

Spezielle Termine bei Buchung eines kompletten Workshops für Firmen

und Institutionen möglich.

 

Leitung: Dr. Peter Kalinowski, Philosoph, Gewaltpräventions-Pionier und Begründer von Körperpräsenz®

 

Info und Anmeldung: kalinowski@gmx.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Kalinowski lehrt als Philosoph an der Humboldt-Universität zu Berlin; daneben ist er ab 2020 mit seinem innovativen Konzept in Ulm tätig. Sein philosophisch-pädagogi­scher Ansatz einer Leiblich Emotionalen Bildung (LEB)® und das darauf aufbauende praxisbezogene Körperpräsenz®-Konzept basieren auf über 30 Jahren Entwicklungsarbeit in diesem Feld.

Körperpräsenz® bahnt einen körperorientierten Zugang zu unserem Wesenskern, indem die Energiedynamik in der Tiefen­struktur unseres Bewegens unmittelbar angesprochen wird. Im Gegensatz zu einem einstudierten, taktischen Umgang mit körpersprachlichen Mitteln, rückt hier unsere wahrhafte leibliche Präsenz ins Zentrum.

Dabei stehen Einsichten ostasiatischer Kampfkunst Pate – welche Haltung trägt wirklich bewegend durch Situationen der Herausforderung?

Der erste Augen-Blick einer Begegnung entscheidet maßgebend darüber, ob Menschen miteinander in Fühlung kommen. Noch bevor irgendein Argument ausgetauscht werden kann, ist eine wegweisende Entscheidung auf der Beziehungsebene bereits gefallen: In Sekundenbruchteilen wird spürbar, ob das Gegenüber präsent ist, ob eine von dort ausgehende Energie tiefere Schichten in uns anspricht, ob Präsenz unsere Auf­merksamkeit versammelt.

 

Die herausragende Bedeutung der körpersprachlichen Ebene in der Kommunikation ist zwar weithin bekannt, doch sind wir wirklich in unserem Körper präsent, wenn wir ver­suchen, körpersprachliche Erkenntnisse umzusetzen?

 

Das Konzept von Körperpräsenz durchstößt die Oberfläche einer vorschnellen Wirkungsabsicht und geht auf unsere psycho-physische Tiefenstruktur zurück: Der Ansatz begnügt sich nicht mit dem Schein einer ausdrucksstarken Haltung über “einstudierte“ Posen – im Fokus steht die authentische Verkörperung in der Körperpräsenz.

 

Körperpräsenz bedeutet, sich einmal anders der Bewegung unseres Körpers, nicht als sportliche Aktivität, sondern als psycho-somatisches Übergangsfeld zuzuwenden.

 

Körperpräsenz bedeutet auch, als wirkliches Gegenüber “voll da“ sein zu können – im wohlwollenden zugetan sein, aber wenn nötig auch abgrenzend in Krisen- und Konfliktsituationen, indem wir einen verlässlichen Rückhalt in Stand, Haltung und authentischem Ausdruck in unserer Energiepräsenz haben – leibhaft bei uns selbst zu sein als Voraussetzung für wahrhafte Verbundenheit.

 

Unter dem Blickwinkel der Optimierung wird der Körper zunehmend als so etwas wie ein “Sportgerät“ angesehen, dessen Leistung und Funktionstüchtigkeit zu erhalten, besser noch zu steigern ist. Dieser instrumentell-technischen Sicht auf unsere Leiblichkeit, setzt Körperpräsenz einen philosophischen Zugang entgegen, bei dem es um “Verkörperung“ und “Authentizität“ geht: sich in der Bewegung verkörpern, leiblich bewegend bei sich zu sein, was aber durchaus kein Widerspruch zu hoher Leistungsfähigkeit ist – im Gegenteil.

 

Ansatzpunkte für ein sich wandelndes Körper- und Bewegungsverständnis können Vielzahl von Disziplinen – neben tänzerischen –, besonders ostasiatische Bewegungskünste und Übungswege eröffnen: man denke nur an Yoga, Tai-Chi, Chi-Kung oder an die im Westen verbreiteten Kampfkünste wie Karate, Tae-Kwon-Do oder Aikido.

 

Was sind aber jenseits der unterschiedlichen äußeren Formen die Prinzipien von Körperbewegung, die all diesen Disziplinen zugrunde liegen? Wie hängen innere und äußere Haltung zusammen? Was bedeutet Erdung (Geerdetheit) und Aufrichtung (Aufgerichtetheit, Aufrichtigkeit) in physischer, psychischer und ethischer Hinsicht? Aber auch: Wie entsteht Bewegungsfluss? Wie wird ein Impuls aus der Ruhelage in eine “getragene“ Bewegung überführt?                           .                                   . … vom Bewegung-Machen zum Bewegt-Sein.

 

Spannende Fragen, zu denen Praktizierende oftmals erst in den Meisterklassen ihrer Disziplinen in Fühlung kommen, werden hier so gestellt, dass alle angesprochen sind, die bei Körperbewegung und -ausdruck von der Wirkungsebene (Wie verbessere ich meine “Performance“? Wie wirke ich auf andere?) auf die der (Selbst-)Erkenntnis (Wie sind Körper und Seele verbunden? Wer bin ich wirklich als leibhaftes Wesen?) gelangen wollen.

 

Peter Kalinowski, der sich als Sozialphilosoph ganz dem Phänomen “Leiblichkeit“ verschrieben hat und, wenn gerade nicht in Ulm tätig ist, an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit den dortigen Asienwissenschaften lehrt, befasst sich selbst seit Jahrzehnten u.a. intensiv mit Kampfkunst, was insofern von Bedeutung ist, als das Körperpräsenz-Konzept im gegenseitigen Durchdringen von philosophischer Grundlagenarbeit und einer durchlebten Bewe­gungspraxis entstanden ist.

Körperpräsenz versteht sich als Grammatik der Körperbewegung, die in einer Dialektik der Körperenergie aufgeht und so zu einer tieferen Ebene von Körpersprache führt: „Die Seele der Bewegung ist die Präsenz“, so Kalinowski, „in der Körper und Geist sich in unserer Leiblichkeit berühren.“

Der Begründer von Körperpräsenz® ist ab sofort in Berlin, Freiburg und Ulm mit folgenden Beratungs-/Coaching-Angeboten “präsent“:
 

Philosophische Lebens- und Unternehmensberatung

Körperpräsenz® – Individualanalyse von Bewegung, Haltung und Ausdruck

Körperpräsenz® und einfühlsame Führung

Kreativität – die Kraft aus der alles Bedeutsame entsteht
 

Info: kalinowski@gmx.de